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11.09.2017

Das neue Smartphone einrichten

Wer sich ein neues Smartphone zugelegt hat, kommt an den unbequemen Teil nicht vorbei: Bevor man lossurfen und telefonieren kann, muss man das neue Gerät erst einmal einrichten. Dazu zählt auch, die Daten des alten Gerätes auf das neue Smartphone zu übertragen. Damit die Einrichtung ohne Probleme und unnötig großen Aufwand gelingt, gibt es ein paar Tipps, die beachtet werden sollten.
Quelle: Fotolia

Daten vom alten Gerät übertragen

Auf dem Smartphone findet sich weit mehr als die Liste der gesammelten Kontakte. Kommunikationsprotokolle, Bilder, Videos, Notizen oder sogar Excel-Tabellen sind auf dem Smartphone gespeichert. Natürlich will man diese Daten auch auf das neue Gerät umziehen. Das funktioniert über die Cloud, via Kabel oder per SD-Karte.

 

Je nach Smartphone kann man die Daten entweder von Gerät zu Gerät übertragen oder man muss den Umweg über den PC nehmen. Haben beide Geräte dasselbe Betriebssystem, können die Daten leicht transferiert werden.  Apple-Nutzer greifen auf die iCloud oder iTunes zurück, Android-Kunden nutzen ihr Google-Konto. Das neue Smartphone muss in diesem Fall mit dem alten Account angemeldet werden. Schon sind die Daten verfügbar.

 

Bei unterschiedlichen Betriebssystemen wird es komplizierter. Läuft das alte Gerät beispielsweise über Windows Phone und das neue mit Android müssen die Daten vom einen zum anderen Dienst übertragen werden. Kontakte, Bilder und Co. werden erst exportiert und dann importiert. Dafür muss das neue Smartphone mit der Cloud oder den Konten verknüpft werden. Wer seine Daten nicht über die Server der Konzerne verschieben möchte, kann den Umweg über den PC oder Laptop nehmen. In diesem Fall müssen die Daten vom alten Handy auf den Computer übertragen werden und von dort auf das neue Smartphone.

 

WhatsApp-Protokoll mit umziehen

Wer WhatsApp auf seinem neuen Smartphone herunterlädt, erhält zunächst einen leeren Chatverlauf. Nutzen das alte und das neue Smartphone aber dasselbe Betriebssystem, ist die Überspielung des Protokolls kein Problem. Bei Android funktioniert das mit einer Speicherkarte. Dafür muss im alten Handy über die WhatsApp-Einstellungen ein Backup auf die SD-Karte angelegt werden. Steckt man die SD-Karte ins neue Smartphone, wird das Backup erkannt und kann wiederhergestellt werden. Voraussetzung für diesen Weg ist allerdings, dass dieselbe Handynummer genutzt wird. Bei Windows Phone funktioniert die Übertragung ebenfalls per Speicherkarte. Bei Apple werden die Daten automatisch über die iCloud übertragen.

 

Akku richtig laden

Bevor das neue Smartphone in Betrieb genommen wird, sollte der Akku komplett geladen werden. Nur so kann sich die Anzeige auf dem Display richtig einrichten. Anschließend muss der Akku nicht immer vollständig aufgeladen und entladen werden. Experten und Hersteller raten, stets eine Kapazität zwischen 30 und 70 Prozent zu halten. Somit soll der Akku länger halten. 

 

Ein Smartphone mit Nickel-Akku kann sogar die Speicherzellen „trainieren“, um die bestmögliche Speicherfähigkeit zu erreichen: In diesem Fall sollte das Gerät beim ersten Ladevorgang für mindestens 12 Stunden geladen werden. In den folgenden Tagen kann dies mehrfach wiederholt werden.

 

An Sicherheit denken

Beim neuen Smartphone sollte auch an die Sicherheit gedacht werden. Um einen Fremdzugriff zu verhindern, sollten Nutzer zuerst die Gerätesperre aktivieren. Sinnvoll ist es dabei, eine schnelle Verriegelung zu wählen, die bereits nach wenigen Sekunden greift. Verliert man sein Handy oder wird es gar geklaut, sind  Ortung und Fernlöschung hilfreich, um das Gerät wiederzufinden oder Daten zu schützen. Solche Funktionen sind entweder bereits im Betriebssystem enthalten oder können nachgerüstet werden.

 

Darüber hinaus sollte man sich die so genannte IMEI-Nummer aufschreiben, um das Gerät identifizieren zu können. Wer Apps auf das neue Smartphone installiert, sollte auf vertrauenswürdige Quellen achten. Wer eine App beispielsweise über den offiziellen Herstellerstore herunterlädt, geht immer auf Nummer sicher.

 

Speicherkapazität richtig nutzen

Häufig ist ein beträchtlicher Teil des Speicherplatzes auf dem Smartphone schon bei Auslieferung belegt. Der Grund: Der Hersteller hat zahlreiche eigene Apps und Programme auf das Gerät gepackt. In diesem Fall können einige der vorinstallierten Anwendungen deinstalliert werden. Zusätzlich kann  eine microSD-Speicherkarte für zusätzlich Kapazität sorgen.

 

Vorinstallierte Apps auf Android deinstallieren

Vorinstallierte Apps auf Android-Geräten lassen sich nicht so einfach loswerden. In der Regel gelingt das nur mit dem sogenannten Root-Zugriff. Diesen sollten aber nur erfahrene Nutzer durchführen. Alle anderen haben nur die Möglichkeit, die Apps abzuschalten.

 

Achtung: System-Apps, die mit dem kleinen grünen Android-Roboter gekennzeichnet sind, sollten nur deaktiviert werden, wenn man sich der Konsequenzen bewusst ist und einen triftigen Grund dafür hat. „Normalen“ Nutzer wird in der Regel davon abgeraten.

 

Vorinstallierte Apps auf iOS löschen

Wer ein iPhone mit iOS 10 besitzt, kann neuerdings vorinstallierte Apps deaktivieren oder sogar löschen. Anwendungen wie Kalender, Mail, Notizen und Kontakte lassen sich komplett vom iPhone, iPad und iPod Touch mit iOS 10 deinstallieren. Das funktioniert über den gewohnten Standard-Weg. Man muss eine beliebige App gedrückt halten und anschließend auf das jeweilige Kreuz-Symbol tippen und "Löschen" wählen. Wer eine deinstallierte App zu einem späteren Zeitpunkt wieder nutzen möchte, kann diese einfach aus dem App-Store herunterladen und installieren.

 

Standard-Apps wie FaceTime oder iBooks können nur vom Homescreen entfernt werden. Das funktioniert wie eine normale App-Löschung, nur dass das Programmsymbol lediglich versteckt und nicht entfernt wird. Die Anwendungen Nachrichten, Telefon und Safari bleiben aber fester Bestandteil von iOS.

 

Achtung bei Voreinstellungen des Anbieters

Wer ein Smartphone beim Hersteller oder bei einem Mobilfunkanbieter kauft, muss mit einem  Branding und bestimmten Voreinstellungen rechnen. Wer in diesem Fall Änderungen vornehmen möchten, muss mit einigem Aufwand rechnen. Daher sollten Vor- und Nachteile sowie der Aufwand immer abgewogen werden.

 

Branding

Bei einem Smartphone kann sowohl Hardware als auch Software vom Anbieter gebrandet sein. Der Begriff Branding steht beispielsweise für das Logo des Anbieters, das auf dem Homescreen zu sehen ist oder für vorinstallierte Apps des Anbieters. Der Homescreen des Handys kann noch recht einfach ersetzt werden. Bei den vorinstallierten Apps sieht das schon anders aus. Vom Mobilfunkanbieter gebrandete Software kann in der Regel durch neue Software ersetzt werden. Aber: In diesem Fall  erlischt die Geräte-Garantie. Lässt sich die bereitgestellte Software nicht ersetzen, können zumindest die Updates des Providers deinstalliert werden.

 

SIM-Lock-Sperre

Wer ein Smartphone bei einem Mobilfunkanbieter kauft, muss sich mitunter mit einer sogenannten SIM-Lock-Sperre herumärgern. Dabei ist das Smartphone an die Sim-Karte des Anbieters gebunden. Oder anders ausgedrückt: Das Gerät ist für Sim-Karten anderer Anbieter gesperrt. In der Regel hält der SIM-Lock über die Vertragslaufzeit von zwei Jahren. Wer die Speere schon vorher aufheben möchte, muss dafür eine beträchtliche Summe auf den Tisch legen, die oft um die 100 Euro beträgt.

 

System-Update

Nicht selten lag das Smartphone vor dem Kauf eine Zeit lang unbenutzt beim Hersteller oder Provider herum. Daher ist es ratsam, bei Inbetriebnahme ein Update des Betriebssystems vorzunehmen. Somit sind Gerät und Nutzer auf dem neuesten Stand.

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