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10.10.2017

Reparaturen können Smartphones unsicher machen

Wer sein Smartphone reparieren lässt, riskiert anschließende Sicherheitsrisiken. Israelische Forscher warnen vor versteckten spionierenden Chips in den Ersatzteilen. Somit hätten Hacker leichten Zugriff auf das Smartphone.

Schuld liegt nicht beim Reparatur-Service

Es geht schnell. Das Smartphone rutscht einem aus der Hand und wird durch den Sturz auf den Boden beschädigt. Die wenigsten denken daraufhin über einen Neukauf nach. In der Regel wird das Handy zur Reparatur gegeben. Doch das kann gefährlich werden. In einer Studie warnen israelische Wissenschaftler der Ben-Gurion-Universität vor möglichen Sicherheitsrisiken.

 

Das gilt vor allem dann, wenn Smartphone-Nutzer nicht auf originale Ersatzteile vom Hersteller zurückgreifen, sondern auf Teile eines Drittanbieters. Im zweiten Fall können Ersatzteile mit Chips ausgestattet werden, die das Smartphone ausspionieren. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die Schuld nicht beim Reparatur-Service liegt. Die Chips sind so clever verbaut, dass selbst Experten diese nicht sehen und somit unbemerkt in das Handy des Kunden einbauen.

 

Auf Original-Teile setzen

Die Wissenschaftler haben die Spionage-Chips einem ausgiebigen Test unterzogen. Das Ergebnis:  Angreifer können eingegebene Daten mitschneiden, auf die Kamera zugreifen, Apps installieren sowie auf gefährliche Internetseiten verlinken. Dabei waren Android- und iOS-Geräte gleichermaßen betroffen.

 

Die Experten raten, die tückische Gefahr vor den Spionage-Chips ernst zu nehmen – auch oder gerade weil man sie gar nicht wahrnimmt. Um sich davor zu schützen, sollten bei notwendigen Reparaturen ausschließlich Original-Ersatzteile verbaut werden. „Ein motivierter Gegner kann in der Lage sein, durch einen Einbau vollständig einen solchen Angriff in großem Maßstab oder gegen ein spezifisches Ziel auszuführen“, schlussfolgert die Studie.

 

Das sollte bei einer Reparatur beachtet werden

Vor der Abgabe bei einem Reparaturservice sollten einige Dinge beachtet werden. Das gilt auch, wenn man das Smartphone nicht von einem Drittanbieter instand setzen lässt. Zuerst sollte man die Daten des Smartphones sichern. Ein Back-up kann im Nachhinein eine Menge Ärger und Aufwand ersparen, wenn die Daten nach der Reparatur verloren gegangen sind, weil der Reparateur das Gerät zurücksetzen musste. 

 

Zudem sollten im Vorfeld  private und sensible Daten auf dem Handy gelöscht werden. Darüber hinaus sollte daran gedacht werden, den Code des Gerätes auszuschalten. Sonst kann der Reparatur-Service das Smartphone mitunter nicht testen.

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