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12.10.2017

So viele Apps braucht ein Smartphone wirklich

Eine Statistik des Marktforschungsinstituts App Annie besagt, dass die Deutschen m Schnitt 90 Apps auf ihrem Smartphone installieren – und nur 30 davon tatsächlich nutzen. Die anderen 60 Anwendungen finden also kaum Beachtung und belegen nur unnötig Speicherplatz. Da stellt sich die Frage, welche Apps – egal ob vorinstalliert oder vom Nutzer selbst heruntergeladen – ein Smartphone-Nutzer wirklich braucht.

Zweidrittel der App-Installationen sind unnötig

Das auf mobile Anwendungen spezialisierte Marktforschungsinstitut App Annie hat eine neue Statistik zur Nutzung von Apps veröffentlicht. Bei dem globalen Vergleich, der Handy-Besitzer aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA, Südkorea, Japan, China, Indien, Mexiko und Brasilien berücksichtig,  wurde die Nutzung von mobilen Applikationen analysiert. Ein Ergebnis der Erhebung lautet: Smartphone-Nutzer haben viel zu viele Apps auf ihren Geräten installiert.

 

Es ist verlockend und schnell: Mit nur wenig Aufwand lässt sich eine neue App auf dem Smartphone installieren – Busfahrplan, Taschenlampe, Bauernhofspiel, Kompass oder Spiegel sind nur einige Funktionen, die die kleinen mobilen Anwendungen übernehmen. Doch braucht man die alle?

 

Laut des US-amerikanischen Marktforschungsinstitut nein. In Deutschland haben die Nutzer durchschnittlich 90 Apps installiert. Davon werden  jedoch nur rund 30 tatsächlich genutzt. Die Japaner haben sogar rund 105 Apps auf ihren Smartphones und Tablets, wobei ebenfalls nur 30 Stück tatsächlich verwendet werden. Laut App Annie werden im Alltag weltweit 9 bis 11 Apps pro Verbraucher genutzt. Die iPhone- und iPad-Besitzer greifen dabei auf etwas mehr mobile Programme zurück als die Android-Nutzer.

 

Die eigene App-Sammlung ausmisten

Auf den Smartphones sind ab Werk bereits zahlreiche Apps vorinstalliert. Hinzu kommen zahlreiche neue Anwendungen, die der Nutzer herunterlädt. Da die kleinen Anwendungen aber richtige Speicherfresser sind, ist es ratsam, nur die Apps zu installieren, die man auch wirklich braucht – und all die Anwendungen zu deinstallieren oder erst gar nicht herunterzuladen, die nicht wirklich nötig sind. Dieses Vorgehen hat folgende Vorteile:

 

  • Speicherplatz: Je weniger Apps installiert sind, desto mehr Speicher steht für Fotos, Videos, Musik und andere nützliche Anwendungen zur Verfügung.
  • Akkuverbrauch: Einige Apps verbrauchen Strom – auch wenn sie nicht aktiv genutzt werden, da sie unbemerkt im Hintergrund mit laufen.
  • Datennutzung: Viele Apps rufen ständig Daten aus dem Internet ab. Das gilt auch für Apps, die im Hintergrund laufen und nicht aktiv eingesetzt werden.
  • Privatsphäre/Datenweitergabe: Jede App fordert bei der Installation ihre Berechtigungen. Dazu zählen etwa der Zugriff auf Speicher, Standort, Kamera, Medien, Adressbuch usw. Egal, wie die jeweilige App mit diesen Berechtigungen umgeht, es gilt: Eine nicht installierte App benötigt keine Berechtigungen und gibt auch keine (privaten) Daten weiter.
  • Das Gerät wird übersichtlicher: Je weniger Apps man auf seinem Smartphone geladen hat, desto schneller findet man das, was man sucht und desto einfacher wird die Bedienung des Gerätes.

 

Die meistgenutzten Apps

In den App-Stores von Android, Apple und Co. werden unzählige Apps angeboten. Doch nur ein kleiner Teil davon ist auch wirklich nötig. Die meisten Nutzer verwenden regelmäßig Apps für:

 

  • Telefon, Kontakte, WhatsApp, SMS, Google, Galerie, Kamera und Internet
  • Nachrichten-Portale wie Spiegel online, Bild usw.
  • E-Mail, Kalender, Notizen
  • Navigation und Auskunft für Bus, Bahn und Straßenverkehr
  • soziale Netzwerke
  • Videos, Musik und Hörbücher

 

Auf diese Anwendungen sollte man sich konzentrieren. Alles, was darüber hinausgeht, kann durchaus vernachlässigt werden.

 

Welche Apps man löschen darf und welche nicht

Auf dem Smartphone finden sich neben den selbstinstallierten Apps auch zahlreiche vom Hersteller vorinstallierte Anwendungen. Nicht alle davon braucht man wirklich. Doch darf man die löschen oder schadet man damit dem Smartphone? Hier die Antworten.

 

  • Apps, die man selbst heruntergeladen hat, kann man auch ohne weiteres wieder löschen.
  • Apps, die zusätzlich vom Hersteller des Smartphones als Werbung für andere Portale mitgeliefert werden, können auch ohne Probleme deinstalliert werden. Beispiele für solche Anwendungen sind zum Beispiel Dropbox, hotels.com, Zalando oder Flipboard.
  • Apps, die vom Hersteller stammen und als Standard-Apps auf dem Gerät gespeichert sind wie zum Beispiel Internet-Browser (Chrome), Wecker/Uhr, Kontakte oder Kamera dürfen nicht immer gelöscht werden. Während es kein Problem ist, die App für Wecker/Uhr zu löschen, bekommt man mitunter Probleme, wenn man das komplette Adressbuch deinstalliert. Hierbei ist es ratsam, sich vorher genau beim jeweiligen Smartphone-Hersteller zu informieren, bevor man womöglich die falsche App löscht. 
  • System-Apps und Dienste, die für den Betrieb des Gerätes benötigt werden, dürfen auf keinen Fall gelöscht werden. Diese Apps werden in der Regel nicht im Menü aufgeführt, sondern sind nur im Anwendungsmanager hinterlegt. Bei Android-Smartphones erkennt man die meisten dieser Anwendungen an dem kleinen grünen Android-Roboter.

 

Fazit: Aufräumen, aber mit Bedacht

Es ist ratsam, sein Smartphone hin und wieder auszumisten. Bevor man allerding großreinemacht, sollte man sich vorher genau informieren – etwa bei Smartphone-Hersteller – welche Apps man wirklich löschen darf. Das gilt insbesondere für vorinstallierte Anwendungen.

 

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