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02.01.2018

Warn-Apps: Bundesweite und lokale Warnsysteme für Smartphone- und Tablet-Nutzer

Apps sind kleine Programme, die den Alltag vereinfachen. Egal ob Busfahrplan, Wettervorhersage oder Nachrichten – sie zeigen uns sofort an, was wir wissen wollen. Doch Apps sorgen nicht nur für Informationen und Unterhaltung, sondern können auch zur Sicherheit des Smartphone-Nutzers beitragen. Sogenannte Warn-Apps sorgen für Unterstützung, wenn größere Gefahren drohen und schnell gehandelt werden muss.

Katwarn

Katwarn ist ein Warn- und Informationssystem für die Bevölkerung, das vom Fraunhofer-Institut im Auftrag der öffentlichen Versicherer entwickelt wurde. Über die App werden Großbrände, Bombenfunde oder Wirbelstürme an die Warnsysteme verschiedener Einrichtungen oder lokaler Behörden gemeldet.

 

Katwarn leitet diese Informationen als Warnung direkt an all die Abonnenten der App weiter, die sich in der Nähe des Unglücksortes aufhalten. Die jeweiligen Geräte werden dabei über Basisstationen oder WLAN-Zugangspunkte lokalisiert. Die Nutzer werden dann mittels einer Push-Benachrichtigung – also einer Popup-Nachricht auf dem Handydisplay – auf die drohende Gefahr aufmerksam gemacht. Zudem erhalten die Nutzer über eine Karte einen Überblick der Gefahrenlage.

 

Zusätzlich kann man über Katwarn Themen-Abos zu bestimmten Anlässen oder Veranstaltungen wie dem Oktoberfest abonnieren. Die App ist für iPhone, Android und Windows Phone kostenlos verfügbar.

 

NINA

Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App (kurz NINA) wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bereitgestellt und arbeitet mit dem Modularen Warnsystem des Bundes (MoWaS). NINA warnt vor bundesweiten Großgefahren wie die Verbreitung von Gefahrenstoffen. Lokale Warnungen von Feuerwehr- und Rettungsleitungsstellen gibt es bisher nur für Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

 

Bei NINA erhalten alle Nutzer im Umkreis einer Gefahrenstelle eine Push-Nachricht, die über das jeweilige Unglück informiert. Anhand einer Karte werden zudem alle Informationen zu Ort und Ausbreitung des Unglücks bereitgestellt. Für die exakte Ortung des Gerätes nutzt das Programm die GPS-Technik.

 

Die Besonderheit von NINA ist das MoWaS, das auf dem bundeseigenen Satellitengestützten Warnsystem basiert. Dieses System kann auch in Katastrophengebieten eingesetzt werden. NINA kann für die Betriebssysteme iOS ab Version 8.0 und Android ab Version 4.0 kostenlos heruntergeladen werden.

 

Katwarn und NINA im Vergleich

Beide Apps bieten sowohl eine Kartenübersicht im Unglücksfall als auch Hinweise zum richtigen beziehungsweise notwendigen Verhalten im entsprechenden Fall. Praktisch: Diese Expertenanweisungen lassen sich auch abrufen, wenn keine Netzverbindung besteht. Zusätzlich lassen sich Informationen zu anderen Gebieten abrufen. Bei Katwarn beschränkt sich diese Funktion allerdings auf sieben weitere Orte.

 

Die Warnungen von Katwarn und NINA lassen sich auch per E-Mail, SMS oder über soziale Netzwerke weiterleiten. Somit wird sichergestellt, dass auch jeder einzelne Nutzer erreicht wird. Beide Apps sind grundsätzlich kostenfrei nutzbar. Es können bei der Weiterleitung von Warnungen – je nach Netzanbieter – aber Kosten anfallen.

 

Fazit: Für umfassende Informationen beide Apps kombinieren

Warn-Apps scheinen im Alltag immer gefragter zu werden. Allein nach dem Amoklauf in München am 22. Juli 2016 wurde Katwarn über 500.000 Mal heruntergeladen. Auch NINA ist mittlerweile auf hunderttausenden mobilen Geräten installiert.

 

Beide Apps bieten eine stabile und sichere Funktionsweise. Katwarn ist lokal sehr stark vernetzt, wohingegen NINA die Warnsysteme des Bundes nutzen kann. Das heißt: Wer allumfassend über Gefahren informiert werden möchte, sollte beide Apps installieren. Doch man sollte sich gut überlegen, ob man wirklich überall und zu jederzeit gewarnt werden will – oder ob man das Leben ohne potentielle Gefahr im Hinterkopf einfach auch mal genießen will.

 

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